Nordkap 2018, Eggum/Lofoten

Montag, der 28.05.2018

Wir stehen in Eggum, heute ist Ruhetag, wir werden die Fahrzeuge mal nicht bewegen. Wir genießen die Natur und jeder geht seinen Hobby nach, eine liest ein Buch, andere gehen spazieren. Ich nutze die Zeit und lasse meine Drohne fliegen. Da ich jetzt schon einige Flugstunden habe, bin ich etwas leichtsinnig geworden und lasse die kleine Sparky über das Meer fliegen und das in einer Höhe weit über 100 Meter. Plötzlich passiert etwas Dramatisches, auf dem Display erscheint die Meldung, dass die Verbindung unterbrochen ist und die Drohne zum Startpunkt zurück kommen will. Da aber durch magnetische Interferenzen, der eingebaute Kompass verrückt spielt und hier bedingt durch die hohen Berge in der Umgebung das GPS-Signal sehr schwach ist und es auch noch sehr windig ist, fliegt die Drohne von mir soweit weg, dass sie für mich nicht mehr zu sehen ist. Ich befürchtete schon das sie im Meer gelandet ist. Ich sause also durch die Gegend, um die Drohne zu suchen, nach 10 Minuten sehe ich zwei Junge Männer. Als ich die beiden Frage, ob sie eine Drohne gesehen haben, verneinen sie, sind mir aber sofort bei der Suche behilflich. Wie sich herausstellte, sind die beiden selbst begeisterte Drohnenflieger und kennen diese Probleme. Nach gut zwei Stunden Suche finden wir die Drohne am Strand wieder, zum Glück hatte die einsetzende Flut die kleine Sparky noch nicht erreicht. Ich lade die beiden zum Dank für die Hilfe zum Grillen ein, aber das sie weiter müssen, können Sie die Einladung leider nicht annehmen. Wir trinken noch ein Bier zusammen, tauschen Instagram-Adressen aus, bevor wir uns verabschieden.
Der Abend verläuft entspannter, wir sitzen etwas vor den Wohnmobilen und beobachten das Geschehen am Strand.

Panoramaaufnahme Eggum

    

Stellplatz Lofotenhttps://goo.gl/maps/af8FqtFScyK2

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