Mini Waschmaschine

Warum eine Waschmaschine* im Wohnmobil?
Nun, unbedingt nötig wäre es nicht, man könnte unterwegs auch von Hand waschen. Aber Handwäsche ist zeitaufwendig und macht irgendwie keinen Spaß. Also wurde eine Mini-Waschmaschine für das Wohnmobil angeschafft. Das macht das Wäsche waschen etwas einfacher. In den letzten Jahrzehnten war das Wäsche waschen im Wohnmobil nie ein Problem. Wir haben einfach so viel Kleidung mitgenommen, dass es für einen Urlaub gereicht hat. Ab Juli 2023 sieht die Sache aber anders aus. Wir gehen in den wohlverdienten Ruhestand und werden dann auch mal wesentlich länger als 3 Wochen unterwegs sein.

„Die erste längere Tour durch Skandinavien ist schon geplant. Und da habe ich gedacht, es wäre doch eine tolle Sache, wenn man unterwegs kleinere Wäschestücke waschen könnte, ohne dafür extra einen Campingplatz mit Waschmaschine anfahren zu müssen. Es gibt ja viele Möglichkeiten, die kleine Wäsche zu waschen, ob Handwäsche, Waschmaschine mit Kurbel, Waschtonne und was es sonst noch alles gibt. Da wir in unserem Wohnmobil ausreichend Strom zur Verfügung haben, habe ich mich für eine elektrische Waschmaschine entschieden. Dass man diese Waschmaschine nicht mit einer Maschine wie zu Hause vergleichen kann, versteht sich von selbst“.

Ich habe lange recherchiert, es gibt Maschinen, die das 3 – 10-fache kosten, aber für die kleine Wäsche zwischendurch sollte diese einfache Waschmaschine genügen. Werden wir bei unseren zukünftigen Reisen feststellen, dass wir die Maschine intensiv nutzen und vielleicht eine Schleuder vermissen, dann kann man das Teil immer noch austauschen.

Mit so einer Mini-Waschmaschine spart man sich das Durchkneten der Schmutzwäsche. Man muss nur warmes Wasser mithilfe einer Gießkanne o. Ä. mit warmen oder auch kalten Wasser befüllen. Etwas Waschpulver dazu und schon kann es losgehen. Per Timer wird 10-15 Minuten lang gewaschen. Da wir den Platz dafür haben, ist das eine tolle Sache. Wer den Platz nicht hat oder keine 230-Volt-Anlage im Wohnmobil, dann gibt es Alternativen. Ich verlinke am Ende des Artikels.

Nach dem Waschvorgang will man die Wäsche nun auch trocknen. Dafür ist diese Maschine, welche wir verwenden, aber nicht geeignet. Ich hatte in den Rezensionen über die Waschmaschine schon gelesen, dass die Schleuderfunktion nicht zu gebrauchen sei. Da für uns die Schleuderfunktion keine Rolle spielte, haben wir uns dann trotzdem für diese Maschine entschieden. Da wir vorhaben, die Waschmaschine für schnell trocknende Sachen wie Funktionskleidung, Shirts, Handtücher u. Ä. zu verwenden. Man(n) 🙂 muss halt das Auswringen der Wäsche übernehmen. Da die Kleidung durchs auswringen, niemals so trocken wird, als es mit einer Wäscheschleuder ginge, braucht die Wäsche halt etwas länger zum Trocknen. Da wir zukünftig beim Reisen Zeit haben, wird die Wäsche halt dann gewaschen, wenn wir mal einige Tage an einer Stelle stehen.

Der Strom- und Wasserverbrauch ist übrigens moderat, bei der ersten Testwäsche (siehe Artikel Stellplatz Schloss Rosenau) hat meine Batteriecomputer ein Verbrauch von 5 Ah angezeigt und es wurden 15 Liter Wasser verbraucht. Das war für den ersten Test mit wenigen Wäschestücken. Für etwas mehr Kleidung rechne ich damit, ca. 20 Liter Wasser zu benötigen. Sobald wir auf großer Tour sind, wird es hier auf dieser Seite einen Erfahrungsbericht geben.


Die von uns verwendete Mini-Waschmaschine*. Ein ausführlicher Bericht folgt. Link
Wir verwenden für Funktionstextilien dieses Waschmittel.* Link

Wurde von mir nicht getestet:
Für alle, die wenig Platz haben, eine Waschmaschine, welche sich zusammen falten lässt.* Link
Handwaschmaschine ohne Strom mit Kurbel.* Link


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